Das kennen Sie:
Prozesse perfekt optimiert. Verschwendung eliminiert. Kaizen läuft täglich. Und trotzdem: Der Gesamteffekt bleibt bei 60-70%.
Kunden beklagen mangelnde Flexibilität, langsame Reaktionszeiten, Qualitätsprobleme. Intern ersticken Teams in Meetings und Berichten. Der Kalender ist voll, die Stimmung schlecht.
Dann kommt der Reflex: „Wir müssen die Menschen mitnehmen.“ Coaching wird eingekauft. Workshops zu Resilienz und Kommunikation. Mitarbeitende sollen offener, flexibler, engagierter werden.
Hier liegt der Fehler.
Gallup-Studien zeigen: Selbst bei perfekt optimierten Prozessen fehlen Unternehmen durchschnittlich 20-30% Produktivität – nicht wegen der Abläufe, sondern weil Menschen in diesen Strukturen nicht wirklich wirken können. Nur 21% der Mitarbeitenden sind wirklich engagiert. Der Rest arbeitet unter seinem Potenzial.
Warum? Weil wir Prozess-First bauen: Erst die Struktur, dann die Menschen. Abteilungen werden zu Funktionskäfigen. Rollen werden zu Checklisten. Menschen werden angepasst statt eingebunden.
Das funktioniert – bis zu einem Punkt. Dann bleibt das letzte Drittel unerreichbar.
Die Lösung liegt woanders:
Strukturen müssen von Anfang an so gebaut sein, dass Menschen darin Verantwortung übernehmen, mitdenken und wirken können – nicht nur funktionieren. Abteilungen müssen verbunden sein, nicht nur koordiniert. Führung muss Raum schaffen, nicht nur Ansagen machen.
Erst dann holt eine Organisation ihr volles Potenzial ab.
Kyozin Consulting arbeitet dort, wo perfekte Prozesse nicht ausreichen.
Mit 30 Jahren Kaizen-Erfahrung kenne ich die Schmerzen, die sich mit noch so viel Geld und Tools nicht lösen lassen. Das Dilemma, das jede Führung aushalten muss: Verwaltung und Kontrolle einerseits – Menschen und das Informelle andererseits.
Meine Arbeit beginnt genau in dieser Mitte: zwischen Funktion, Zahlen, Struktur – und Menschen, Beziehungen, ungenutzten Ideen. Ich komme nicht mit vorgefertigten Lösungen. Ich arbeite mit Ihnen gemeinsam daran, zu verstehen, wo Potenzial blockiert ist und warum Sie nicht drankommen. Wir bauen eine Verbindung zwischen Ihrem bewährten Fundament und der Welt, die Ihr System ausblendet oder nicht zulässt.
Das Ergebnis: Sie erkennen, welche Muster Ihre Organisation bremsen – und lösen sie Schritt für Schritt mit Ihrem Team auf.
Ich arbeite dort, wo das fehlende Drittel liegt: nicht in besseren Abläufen, sondern in Strukturen, die Menschen wirklich tragen können. Dort, wo Potenzial blockiert ist – nicht durch mangelnde Prozesse, sondern durch fehlende Verbindung.
Ich arbeite dort, wo Strukturen Menschen ausbremsen: wo Meetings durch Hierarchien gelähmt sind, Abteilungen durch Silos getrennt werden, Entscheidungen im System versanden. Nicht die Menschen sind das Problem – sondern die Käfige, in denen sie arbeiten müssen.
Ich höre zu, beobachte und verbinde. Ich folge den Spannungen durch Ihre Organisation – und mache sichtbar, welche Muster Sie bremsen.
Das Ergebnis: Gespräche verändern sich. Probleme verlieren ihre Schwere. Menschen kommen zurück zum gemeinsamen Denken und Arbeiten – sobald Strukturen ihnen den Raum dafür geben. Ihre Organisation wird beweglicher – nicht durch neue Tools, sondern weil Strukturen für Menschen da sind – nicht Menschen fürs System.
Diese Arbeit braucht Zeit – nicht weil sie langsam ist, sondern weil sie tief geht. Sie werden Veränderungen spüren: in Entscheidungen, in der Stimmung, in der Art, wie Teams Verantwortung übernehmen. Aber Sie werden sie nicht in einem Quartalsreport finden.
Was es braucht:
Mut, Offenheit und die Bereitschaft, ins Fundament zu investieren – nicht in die Fassade. Wer bereit ist, Vertrauen zu geben, bevor alle Beweise da sind – ist hier richtig.
Für wen das passt:
Unternehmen, die unter dem Übergewicht bürokratisierter Strukturen leiden – egal ob Konzern, Mittelstand oder Familienunternehmen. Die merken: Wir werden träge. Entscheidungen dauern zu lang. Die Organisation ist wichtiger geworden als das, was sie leisten soll.
Wer bereit ist, sich wirklich zu bewegen – ist hier richtig.
Phase 1: Kennenlernen
Wir lernen uns kennen. Können wir offen miteinander sein? Passt die Chemie? Wenn ja, steht der erste Schritt nichts im Weg.
Phase 2: Verstehen (1-3 Tage)
Ich führe Workshops mit Ihrem Führungsteam oder einzelnen Abteilungen. Ich höre zu, stelle Fragen, beobachte Muster. In dieser Phase lerne ich Ihr Unternehmen, die Schlüsselpersonen und die Dynamiken kennen. Oft entstehen hier bereits erste Lösungen – ein gutes Zeichen für Offenheit im Team.
Am Ende halte ich meine Einschätzung fest: Was blockiert Potenzial? Wo sind die Hebel? Das stimmen wir gemeinsam ab.
Phase 3: Hauptphase (4-6 Wochen pro Jahr, über 1-2 Jahre)
Ich arbeite mit Ihnen im Alltag. Wir installieren einfache Formate: Führung vor Ort statt Excel-Analysen. Gemeinsam gestalten und ausprobieren statt bürokratisch planen. Ob kurze Abteilungs-Treffen in der Produktion oder Mini-Workshops mit Chef und Mitarbeitern – das richtet sich nach Ihren Themen und Ihrer Bereitschaft.
Meine Aufgabe: Ihre Organisation mit der Realität des blockierten Potenzials konfrontieren – und gemeinsam Lösungen erarbeiten.
Am Ende dieser Phase haben Sie Ihre eigene Identität für den neuen Weg geschaffen und tragen ihn eigenständig weiter.
Phase 4: Begleitung (8-12 Tage pro Jahr)
Ab hier bin ich Ihr Mentor. Ich begleite neue Themen, gebe Impulse, unterstütze bei Kurskorrekturen. Wichtig ist, dass Sie nicht müde werden oder zurückfallen.
Investition:
Betrachten Sie diese Arbeit nicht als Kostenfaktor, sondern als Investition in Ihr Fundament. Den konkreten Rahmen besprechen wir im Kennenlernen – er richtet sich nach Ihrem Umfang und Ihrer Situation.
Sprechen Sie mich direkt an.
Ich bin Makoto Spennemann. Deutsch-japanisch. Aufgewachsen in Kyoto.
Geschichte studiert – und früh gelernt, wie verschieden Menschen denken, handeln, entscheiden. Früher wollte ich Diplomat werden. Bin ich auch – ohne Titel.
Differenzen ziehen mich an. Da, wo’s knirscht, beginnt Bewegung. Mein Weg führte durch Automobilindustrie und Motorsport – seit fast 30 Jahren begleite ich Organisationen. Nicht im Auftrag von Führung, sondern im Dienst von Wirkung. Nicht mit Konzept, sondern mit Beziehung.
Ich arbeite an der Gesundheit des Ganzen – nicht an Symptomen. Manche Probleme löst man nicht. Man muss sie aushalten – oder verwandeln.